Armut ist die Peitsche der Sklaverei des 21. Jahrhunderts

Ein Hauptgrund für die Armut ist Armut. Viele Menschen arbeiten hart, ohne dafür einen gerechten Lohn zu erhalten.

Sie werden systematisch ausgebeutet. Der Grund dafür, dass dies möglich ist, liegt in ihrer bitteren Armut, und darin, dass sie keinen Ausweg sehen, als sich ausbeuten zu lassen nur um den gröbsten Hunger zu stillen.

Wer arm ist, hat nicht die Zeit, sich umzusehen, seine Situation zu überdenken und rebellisch zu werden. Armut zwingt ohne Fessel und Peitsche dazu, ungerechte und menschenverachtende Angebote anzunehmen. Das ist die als zivilisiert bezeichnete Art der Sklaverei des 21. Jahrhunderts. Wir halten mit unserem System den Armen ein Stück Brot vor den Mund, und sagen selbstgefällig, sie sollen sich anstrengen.

Gleichzeitig wollen wir aber nicht, dass sie aufhören arm zu sein, weil sie sich sonst nicht mehr ausbeuten lassen, weil sie dann Zeit haben, nachzudenken und die Möglichkeit haben, ihre Talente auszunutzen und sich weiter zu bilden.

Damit Menschen arm sind, dürfen sie nicht viel verdienen. Damit Menschen für sehr wenig arbeiten, müssen sie sehr arm sein. Damit es Armut gibt, muss es Armut geben. Ohne Armut, keine Armut!

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Holzprojekt

In letzter Zeit finden sich immer öfter Stellen, wie diese, wo Holz als Dekoration oder als Nutzgegenstand verwendet wird. Es ist schön und gleichzeitig wichtig, dass Holz in seiner Form gewahrt wird, und so als Kohlenstoffsenke aktiv bleibt, und dadurch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Auch ist es eine klare Wiederlegung der oft zitierten Behauptung, dass Nachhaltigkeit Arbeitsplätze bedrohen würde. An Stätten wie diesen sieht man das genaue Gegenteil. Lokale Rohstoffe werden mit sehr viel Fleiß, Leidenschaft und vor allem auch Kreativität und Handfertigkeit zu einer Mischung aus harmonischen Kunstwerk und Nutzgegenstand aufgewertet. Das ist gelebter Klimaschutz, und sinnvolle Arbeit, die rein gar nichts mit der Fließbandarbeit unserer effizient produzieren Konsumgesellschaft zu tun hat. Auch ist es wirklich als CO2-neutral bezeichenbar, nicht wie stupides Holzverbrennen, wobei nichts dagegen spricht, dieses Holz auch in zehn bis fünfzig Jahren dennoch zu verbrennen, wobei bis dahin wohl ein beachtlicher Teil der Hackschnitzel sich zu kohlenstoffreicher Erde umgewandelt haben dürften, und nicht mehr zu Kohlenstoffdioxid zerfallen werden.
Ich hatte nicht schlecht gestaunt, als ich neben einem Fahrradweg im Wald diese Kegelbahn aus Holz vorfand. Nur die Kegel und Kugeln fehlten noch, aber dazu ist unsere Gesellschaft wohl noch nicht bereit, denn diese würden wohl zu schnell gestohlen werden – leider. Aber auch so ist es schon ein beeindruckendes Beispiel, wie Gemeinden sozialen Mehrwert schaffen können.

Die Krönung war dann als ich das Amphitheater bemerkte, dessen hintere Säulen mit Skulpturen versehen waren. Alles in Allem eine gelungene Arbeit, die erkennen lässt, mit welcher Hingabe hier bis ins letzte Detail gearbeitet wurde.
Deshalb möchte ich einen großen Dank an die Gemeinde Bech, alle Verantwortlichen und besonders auch an alle Mitwirkenden aussprechen. Vielen Dank der Gemeinde Bech und dem Naturpark Mellerdall.

Mehr Fotos unter www.kohlenstoffsenken.blogspot.lu.

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